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Meine ersten Schritte in der Programmierung

Kaum zu glauben, aber dennoch wahr, mittlerweile bin ich im 9. Sprint in der Qcademy. Seit 5 Monaten coachen uns Francesco, Jakob und Jessy und stetig lernen wir dazu.

Jeder Sprint hatte seine eigenen Herausforderungen und Hürden, die wir meistern mussten und ich kann nur sagen, dass es nie langweilig oder monoton war. Mittlerweile habe ich meinen persönlichen Fokus auf die Programmierung und Testautomatisierung gelegt. Das gefällt mir besonders gut am Konzept der Qcademy, das Lernprogramm kann, individuell angepasst werden.

Bevor ich mit meinen Codingsessions mit Jessy startete, hatte ich große Selbstzweifel. Allein der Anblick von Quellcode verursachte in der Vergangenheit bei mir schon ein Gefühl von Ehrfurcht. 

Das Gute an den Sessions ist, dass wir bei null angefangen haben. Bei den Kursen und Büchern, die ich mir bis dato angesehen hatte, hatte ich stets das Gefühl, dass ein gewisses Informatikgrundverständnis vorausgesetzt wurde.

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Meine erste Programmier-Session

In den ersten Sitzungen haben wir grundlegende Themen bezüglich Java bearbeitet. Wir haben über IDEs, Variablen, primitive und nicht primitive Datentypen gesprochen und es folgten schon früh die ersten Aha-Momente.

Sprint für Sprint sind wir dann tiefer in die Programmierung eingetaucht und es folgten weitere spannende Themen wie die verschiedenen Kontrollstrukturen und Schleifen. Die Hausaufgaben zu den jeweiligen Livesessions, haben mir sehr geholfen, um das Gelernte zu wiederholen und eigenständig anzuwenden. Dabei muss ich sagen, gab es oft Aufgaben, die nicht so einfach zu lösen waren. Doch genau hier lag auch ein großer Lerneffekt. Es ging bei vielen Aufgaben darum, Lösungen selbstständig zu recherchieren, auch ohne Vorwissen und stetig am Ball zu bleiben und nicht direkt beim ersten Hindernis, die Flinte ins Korn zu werfen.

Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit auf Google und Stackoverflow verbracht und dabei einiges dazu gelernt. Langsam konnte ich zumindest zum Teil nachvollziehen, wie es sich für Entwickler:innen anfühlen muss, wenn sie ein Problem lösen müssen und dieses Problem einem den Schlaf raubt.

Die erste große Herausforderung beim Programmieren

Es besondere Herausforderung war die Session zum Thema Regular Expressions. In der Hausaufgabe zu dieser Session ging es darum, einen eigenen kleinen Taschenrechner mit verschiedenen Operationen zu implementieren.

Der Taschenrechner sollte Benutzereingaben abfragen und dann entsprechend verarbeiten. Außerdem sollte ein REPL (Read-Evaluation-Print-Loop) angewendet werden. Jetzt ging es ans Eingemachte. Ich sollte alle bisher gelernten Themen anwenden, um eine geeignete Lösung zu finden.


Am Anfang war ich wirklich planlos und wusste nicht, wie ich beginnen sollte. Dann beherzigte ich Jessys Tipp und schnappte mir ein leeres Blatt Papier und versuchte die Aufgaben in einzelne Probleme herunterzubrechen.

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Problem 1 war, ein geeignete Regular Expression zu finden. Dies war für mich der schwierigste Part. Hier habe ich vermutlich 1 Woche lang auf diversen Seiten recherchiert und probiert. Ich war wirklich erleichtert, als ich dann endlich auf eine passable Lösung gestoßen bin. Doch das war erst der Anfang. Dann saß ich wieder mehrere Tage an der Aufgabe, um das nächste Problem zu lösen. Welche Schleifenmethode ist am sinnvollsten und wie fange ich die verschiedenen Szenarien ab?

Programmieren, Testen, Fehler und wieder neuen Code schreiben. Dieser Prozess begleitete mich mehrere Tage. Ich war heilfroh, als ich meine erste funktionierende Version hatte. Es war ein wirklicher Meilenstein für mich, auch wenn es nur ein kleiner Taschenrechner war. Mein Quellcode war zwar nicht perfekt und es gab viel Optimierungspotential, aber das Problem war zumindest gelöst.

Josef erste Schritte in der objektorientierten Programmierung

In der darauffolgenden Session sind wir dann in die objektorientierte Programmierung eingetaucht. Wir behandelten Klassen, Objekte und Konstruktoren. Auch wenn ich diese Begriffe schon mal gehört hatte, verstehe ich jetzt erst, was sich dahinter verbirgt.

Wie immer folgten dann wieder spannende Knobelaufgaben. Mittlerweile macht es mir sogar sehr Spaß, die Aufgaben zu analysieren und geeignete Variablen, Methoden, Klassen usw. zu erstellen. Es ist nicht immer leicht, alles auf Anhieb zu verstehen, doch auch kleine Schritte führen zum Ziel.

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Meine neue Herausforderung als Testautomatisierer

Aktuell habe ich wieder eine spannende Aufgabe zugewiesen bekommen und bin schon gespannt, wie ich damit vorankommen werde. In unserem fiktiven Unternehmen müssen wir eine neu implementiere API testen und meine Aufgabe ist es nun als Testautomatisierer geeignete Testfälle mithilfe des Rest-Assured Framework zu schreiben. Das ist wieder eine ganz neue Challenge für mich, da ich bisher, noch keine Berührungspunkte mit Rest-Assured und der Backendtestautomatisierung hatte. Doch wie heißt es so schön, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Programmieren und Testautomatisierung lernen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es liegen noch viele spannende Themen vor mir, auf die ich mich freue. Ich kann es kaum abwarten meine ersten Testfälle mit Selenium zu automatisieren und weitere Werkzeuge wie Playwright, das Robot Framework oder Cypress kennenzulernen.

Was mich am Lernkonzept der Qcademy motiviert

Die Coaches in der Qcademy sind stets motiviert und verstehen es, praxisrelevantes Wissen verständlich zu vermitteln. Was mir wirklich weiterhilft ist, dass man stetig am Ball bleiben muss und auch seine Ergebnisse fortlaufend den Coaches und den anderen Teilnehmer:innen präsentiert.

Man ist auf seinem Lernweg nicht allein und Sprint für Sprint erweitert man sein eigenes Wissen und wächst Stück für Stück über die eigenen Grenzen hinaus.

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Jede:r, der/die sich ernsthaft für eine Karriere im Software Testing interessiert, ist bei der Qcademy genau richtig aufgehoben. Der Austausch mit anderen Teilnehmer:innen macht viel Spaß und die Sprintaufgaben sind sehr vielfältig und spannend. Egal, ob man Newbie oder bereits erfahrene:r Tester:in ist, ich verspreche, man wird viel lernen.

Josef Tuku

Josef Tuku

Softwaretester

Ich habe 6 Jahre Berufserfahrung als manueller Tester im agilen Kontext. Dabei durfte ich bereits spannende Web- und Desktopapplikationen im E-Learning Bereich betreuen und dabei mitwirken, die Qualität stetig zu verbessern. Das explorative Erforschen von Software ist meine große Leidenschaft und nun möchte ich mithilfe der Qcademy mein Tester-Skillset erweitern und die Testautomatisierung meistern.